St.-Ursula-Gymnasium

Compassion EF

Compassion 2020
Compassion ist ein Sozialpraktikum am SUG, welches jedes Jahr von der EF durchgeführt wird. Auch wir haben dieses Jahr daran teilgenommen und haben uns dazu entschieden, zwei Wochen mit Senioren zu arbeiten. In den zwei Wochen lernte man die Senioren sehr gut kennen und erfuhr viel über ihr Privatleben. Überraschenderweise gaben die zu Betreuenden viel über ihre Schicksalsschläge preis.


„Ich habe morgens um 8 Uhr angefangen zu arbeiten. Los ging es jeden Morgen mit dem Frühstück, bei welchem wir einigen Bewohnern halfen, die nicht mehr eigenständig dazu in der Lage waren. Im Anschluss habe ich dann geholfen, den jeweils für den Tag vorgesehenen Programmpunkt vorzubereiten und dann auch durchzuführen. Man hat dabei gemerkt, dass viele Bewohner die Gesellschaft sehr genossen haben. Danach habe ich dann den Bewohnern, denen das Laufen oder eigenständige Fahren ihres Rollstuhls schwer fiel, geholfen, zurück auf ihr Zimmer zu kommen. Hierbei ist man mit vielen von ihnen ins Gespräch gekommen. Dann war auch schon Zeit für das Mittagessen, bei welchem ich erneut geholfen habe. Nach diesem haben sich viele Bewohner schlafen gelegt und ich habe die Zeit genutzt, private Gespräche zu führen oder Spiele zu spielen. Hiernach ging der Tag dort für mich zu Ende – für die Bewohner jedoch nicht.“

Von Marle, Alessia, Vanessa und Nora



Wir sind Jule, Emilia, Nico, Sofie, Magda, Lena und Jonas aus der EF. Bei unserem Sozialpraktikum Compassion haben wir uns bei der Arnsberger Tafel engagiert. Die Arnsberger Tafel verteilt Lebensmittel an bedürftige Menschen und handelt so gegen Lebensmittelverschwendung. Dieses Jahr haben wir uns ein Projekt dort erarbeitet und auch selber Hand angelegt. In unserem Projektblog stellen wir die tägliche Entwicklung unseres Projektes dar.


Projektblog
- 27.01.2020
An unserem ersten Tag im Praktikum haben wir erst einmal viele organisatorische Dinge geklärt. Was verstehen wir unter Projektarbeit? Wie können wir die Aufgaben untereinander aufteilen? Wer hilft an welchem Tag bei der Lebensmittelausgabe? Was wir alle als sehr wichtig befanden, war, dass wir als Team bei unserem Projekt zusammenarbeiten und jede Meinung respektieren müssen. Des Weiteren haben wir noch einmal das Thema unserer Projektarbeit aufgegriffen: „Hemmschwelle überbrücken – Wie können wir die Tafel ansprechender machen?“ Zu Hause möchten wir Informationen über Altersarmut sammeln. Sei es bei Verwandten, bei Betroffenen oder im Internet.
- 28.01.2020
Der zweite Tag verlief für uns nur zu sechst anstatt zu siebt. Ab heute heißt es für jeden: mindestens einmal bei der Lebensmittelausgabe helfen. Die restliche Truppe hat sich heute erstmals mit der Umsetzung unseres Themas auseinandergesetzt. Wir haben Ideen gesammelt und diese festgehalten. Als „Überthemen“ haben wir uns einerseits auf die Gestaltung der neuen Tafel festgelegt und andererseits, wie wir die Tafel durch Werbung präsent machen können.
- 29.01.2020
Heute haben wir angefangen unsere aufgeschriebenen Ideen umzusetzen. Wir haben uns überlegt eine Umfrage in der Fußgängerzone über die Tafel zu machen. Eine interessante Frage ist: „Würden Sie zur Tafel gehen, wenn Sie Hilfe benötigen? Warum/Warum nicht?“ Des Weiteren war unser Plan, einen Zeitungsartikel zu schreiben, um über das generelle Konzept der Tafel aufzuklären. Dafür möchten wir unter anderem ein Interview mit Frau Künkenrenken führen. Außerdem wollen wir die Antworten der Umfrage als Statistik in den Artikel mit einbringen.
- 30.01.2020
Heute haben wir uns mit der Gestaltung eines Flyers beschäftigt. Wir möchten auf diesem Flyer auf die Ausgabezeiten aufmerksam machen und über das Konzept der Tafel aufklären. Darüber hinaus haben wir uns auch wieder mit dem Fragebogen von gestern beschäftigt und haben noch mal unsere Fragen optimiert.
- 31.01.2020
An unserem fünften Praktikumstag haben wir das geplante Interview mit Frau Künkenrenken durchgeführt. Wir haben viel über ihre Arbeit bei der Tafel und über die Arnsberger Tafel im Allgemeinen erfahren. Später sind wir dann noch in die Stadt gegangen und haben die Umfrage durchgeführt. Da jetzt die Hälfte unseres Praktikums vorbei ist, haben wir am Ende des Tages noch einmal Ziele für die kommende Woche festgelegt.
- 03.02.2020
Die zweite Woche unseres Praktikums haben wir mit einigen Interviews begonnen. Zuerst hat Herr Albrecht uns verschiedene Fragen zu unserem Projekt gestellt. Des Weiteren haben wir uns mit Frau Schnick, die ehemals Filialleiterin war, unterhalten und sie hat uns erklärt, wie sie den Verkaufsraum der neuen Tafel strukturieren wird. Zuletzt haben wir noch mit Herrn May, der früher ein Innenarchitekt war und jetzt in Rente gegangen ist, geredet und erfahren, dass das Ausgabeprinzip in der neuen Tafel verändert werden soll. Demnächst soll ein Mitarbeiter mit einem Kunden einen Rundgang machen und die Lebensmittel ausgeben.
- 04.02.2020
Heute haben wir uns weiterhin mit der Umsetzung des Flyers beschäftigt. Wir sind mit der Vorderseite fertig geworden, auf der das Logo der Tafel zu sehen ist und über die Öffnungszeiten der Ausgabestellen in Neheim und in Sundern informiert wird.
- 05.02.2020
Heute haben wir mit der Rückseite des Flyers angefangen. Wie gesagt, möchten wir über das Konzept der Tafel aufklären. Weiterhin möchten wir erklären, wer wie Hilfe von der Tafel bekommt, aber auch, wie man Unterstützung bieten kann.
- 06.02.2020
An unserem vorletzten Tag haben wir unseren Flyer noch einmal intensiv bearbeitet und die Umfrage ausgewertet. Wir haben zum Beispiel herausgefunden, dass ca. 93% der Befragten das Konzept der Tafel kennen und dass ca. 76% zur Tafel gehen würden, wenn sie Hilfe brauchen.
- 07.02.2020
Heute war unser letzter Tag unseres Praktikums. Wir haben mit unserem Leiter Peter Hoscheidt alles besprochen, was wir in den zwei Wochen geschafft haben und wir haben noch einmal zurückblickend auf die Zeit bei der Tafel festgestellt, dass wir ziemlich zufrieden mit unserem Ergebnis sind. Außerdem war unsere betreuende Lehrerin Frau Neuhaus bei uns zu Besuch und hat sich angeschaut, was wir in der Zeit gemacht haben. Sie war auch zufrieden mit unserer Arbeit und dem Ergebnis unseres Projektes.

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